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Stillen - Babys brauchen Muttermilch!

Mutterliebe ganz nah am Herzen!

Stillen ist etwas wunderbares! Nicht nur, dass Mama ihr Kind satt bekommt, nein, besonders die Nähe, die beide dabei spüren, diese enge Verbundenheit, die Wärme und Geborgenheit ist für beide etwas ganz einzigartiges, das ihre Bindung für den Rest ihres Lebens positiv beeinflussen wird.

Als Doula unterstütze ich die Frauen beim Stillstart, begleite mit Rat und Tat durch die Stillzeit und motiviere zum Durchhalten - denn nichts ist schöner und gesünder, als Mamas Milch!

10 gute Gründe, zu stillen

Stillen verbindet Mutter und Kind. Der direkte Körperkontakt gibt Wärme, Nähe und Geborgenheit - einfach Liebe pur - wichtig für das "Bonding" zwischen Mutter und Kind! Babys Urvertrauen wird gestärkt.

Stillen hilft bei der Rückbildung der Gebärmutter. Durch die Saugbewegungen des Babys zieht sich die Gebärmutter zusammen (kontrahiert), die Wundfläche (die Stelle, an der die Plazenta sass) verkleinert sich dadurch und mindert so den Wochenfluss.

Stillen ist praktisch: Die Milch ist stets keimfrei, hübsch verpackt, perfekt temperiert und jederzeit und überall verfügbar.

Stillen hilft sparen: Mütter, die ihre Babys stillen, sparen rund 500 Euro in den ersten sechs Monaten! (keine Ausgaben für Babynahrung, Flaschen, Sauger, Energie zum Reinigen der Flaschen etc.).

Stillen mindert das Brustkrebsrisiko.

Muttermilch enthält Nährstoffe in der perfekt auf die Bedürfnisse des Babys abgestimmten Zusammensetzung.

Muttermilch ist reich an Abwehrstoffen, die das Baby vor Krankheiten schützen. Deshalb werden gestillte Kinder seltener krank.

Muttermilch heilt: Kranke Stillkinder werden auf Grund der zugeführten Abwehrstoffe schneller wieder gesund.

Muttermilch schützt vor Allergien, besonders, wenn mindestens sechs Monate (oder länger) voll gestillt wird.

Stillen ist Seelenbalsam für Mama: Nie wieder sind sie ihrem Baby so nahe. In dieser sehr intimen Zeit verschmelzen Mutter und Kind zu einer vertrauten Einheit, die ein Leben lang anhalten kann. Diese Momente entschädigen für wenig Schlaf und die anstrengende Umstellung der ersten Monate.


Die 10 Gebote für die stillende Mutter

1. Du sollst nicht kochen, den Haushalt putzen, Wäsche waschen oder Gäste unterhalten.
2. Du sollst Dir eine Doula nehmen.
3. Du sollst Dein Nachthemd anbehalten und solange wie Du möchtest in Deinem Schaukelstuhl sitzen bleiben
4. Du sollst Deinen Mann ehren, indem Du ihm seinen Teil der Hausarbeit übergibst.
5. Du sollst Dein Baby nicht an eine fremde Kinderbetreuung abgeben.
6. Du sollst in einem schönen Wald oder auf grünen Wiesen spazieren gehen, gut essen und genügend trinken.
7. Du sollst keinen Fremden und nicht hilfsbereiten Gast in Dein Haus lassen.
8. Du sollst Deine Frisur herrichten und Deinen Körper mit Schönheitspflege verwöhnen.
9. Du sollst Dich nicht in die Gesellschaft von Menschen begeben, die Dir unsinnige Ratschläge rund um Dich und Dein Baby aufdrängen.
10.Du sollst schlafen, wenn das Baby schläft.


Stillstart



Stillpositionen



Brief einer stillenden Mutter


Weißt Du eigentlich, wie sehr ich es liebe, Dich zu stillen?
Das hat schon mit dem ersten Stillen im Krankenhaus angefangen, wie Du - noch ganz frisch und feucht - mir auf den Bauch gelegt wurdest und zuallererst mal nach dem Wichtigsten geforscht hast: Der Futterquelle! ....und sie auch gleich gefunden hast! Dein genüssliches Schmatzen und Saugen (obwohl ja noch nicht viel kam ) werde ich niemals vergessen!

Und dann mein heftiger Milcheinschuss, den wir gemeinsam so gut gemeistert haben: Du warst ein tapferer, kleiner Held und hast wirklich in allen möglichen und unmöglichen Lagen versucht, Herr über die viele Milch zu werden, die da plötzlich kam und tapfer alles "weich" getrunken - ob als "Stehimbiss" oder kopfüber über meine Schulter gelegt - Dich hat das nicht gestört

Dann Dein goldiges Schmatzen während des Trinkens - und, nicht zu vergessen, Dein Blick, wenn Du mich, nachdem der erste Hunger gestillt ist, während des Trinkens angehimmelst - *schmacht* - einfach zu schön, um es in Worte zu fassen.

Als Du älter wurdest, haben Deine Händchen Beschäftigung gesucht: du hast mit meiner Kette gespielt (ja, und meine Lieblingskette dabei zerstört, aber was ist schon eine Kette gegen so ein süßes Geschöpf, dass einfach nur glücklich ist, an Mamas Brust satt werden zu dürfen ), meine "freie" Brustwarze gezwirbelt *autsch* - und ich habe jeden Moment genossen!

Ich war einfach nur stolz, zu sehen, dass alleine meine Milch Dich so gut hat wachsen und gedeihen lassen.

Nachdem die Beikost eingeführt war, konntest und wolltest Du trotzdem nicht auf´s Stillen verzichten - zum Glück! Selbst nach dem Essen musste immer noch so ein kleines Bisschen Kuscheln und "Verdauungstrunk" sein. Oder Appetizer, wenn das Essen wieder mal nicht rechtzeitig fertig wurde.

Als ich kurz nach Deinem ersten Geburtstag wieder anfing zu arbeiten und die Befürchtung hatte, dass dies das Ende unserer Stillbeziehung sein könnte, hast Du mich eines Besseren belehrt: Das Stillen wurde nun zu unserem Begrüßungsritual nach einem langen Tag (und ist es bis heute ). Auch wenn Du gerade gegessen hast, zuerst wurde die Milchbar begrüßt, dann die Mama.

Ich liebe es, wenn Du im Vorbeigehen mal schnell auspackst (irgendwie haben wir für´s Stillen bis heute keine Bezeichnung, die Du auch übernommen hättest - ab und zu sagst Du "mema", manchmal "au" - für "auf machen") - und noch goldiger finde ich es, wenn Du hinterher meinen Pulli wieder runterschiebst mit dem Kommentar: "du" (= "zu")

Ich liebe Deine kleinen nassen Küsschen, wenn Du meine Brust morgens im Bett wachküsst, und Dein zufriedenes Grinsen, wenn Du andockst und genussvoll die Milch trinkst. Ich liebe Deine bestitzergreifenden Gesten, wenn Du "Deine" Milchbar liebevoll piekst und tätschelst. Ich liebe es, Dich zu stillen und Dir immer noch das Beste, was ich Dir geben kann, geben zu dürfen.

Ich denke, Du fühlst, wie sehr ich es liebe, Dich zu stillen.
Und ich hoffe, dass wir noch lange ein so tolles Stillteam sein werden!
Deine Mama

Vorteile des Stillens

Stillen - Wie lange?

Die WHO empfiehlt

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt in ihrer Veröffentlichung vom Mai 2002, Babys die ersten 6 Monate voll zu stillen* (auch bei einer Vollstillzeit von mehr als 6 Monaten ist keine Mangelernährung zu befürchten). Dann sollte im Rahmen einer Mischkost bis zum zweiten Geburtstag weiter gestillt werden und darüber hinaus solange Mutter und Kind dies möchten.
Das natürliche Abstillalter (wenn der Zeitpunkt dem Kind überlassen wird) liegt bei ca. 5-7 Jahren. Das durchschnittliche Abstillalter (weltweit) beträgt 4,2 Jahre, in Deutschland sind es knapp über 27 Wochen.
Durch eine Verdoppelung der in deutschland üblichen Stilldauer könnte die Häufigkeit der Magen-Darm-Erkrankungen, die mit Krankenhausaufenthalten enden, drastisch reduziert werden.

Die UNICEF empfiehlt

Die UNICEF empfiehlt, mindestens 6 Monate voll zu stillen* und dann neben einer ausreichenden und geeigneten Beikost bis zum Alter von zwei Jahren weiterstillen. Danach sollte weitergestillt werden solange Mutter und Kind es wünschen. Diese Empfehlungen gelten nicht nur für die Entwicklungsländer, sondern für die ganze Weltbevölkerung.



*voll stillen: ein Säugling wird dann voll gestillt, wenn ihm außer Muttermilch keinerlei andere Nahrung (auch kein Wasser, Tee o.ä.) gefüttert wird. Es ist besonders wichtig dies sehr ernst zu nehmen, da sonst für Hebamme, Arzt oder Stillberaterin nicht nachvollzogen werden kann, warum alle Anzeichen für das Ausreichen Der Muttermilch zutreffen, das Kind aber trotzdem nicht gedeiht.

Stillen ist das Beste für dein Baby.

Keine künstliche Babynahrung der Welt kann all das, was Muttermilch kann!

   

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